Inge Mahn – Baustellen / Construction Sites

Stephan von Wiese (Hrsg.). Wienand 2011. Beiträge von René Block, Beate Ermacora, Helmut Friedel et al. Englisch, Deutsch. 208 Seiten, 233 Abb. (davon 3 farbig und 230 s/w). 21 x 27 cm. 950 g. Klappenbroschur. 9783868320442. art-20464
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Inge Mahn (*1943) studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und schloss dort als Meisterschülerin von Joseph Beuys ab. Von 1987 bis 1993 war sie Professorin für Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und von 1993 bis 2009 an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.

Inge Mahns Werke sind keiner Stilrichtung zuzuordnen und widersetzen sich den üblichen Kunstbegriffen. Oft arbeitet sie mit Holz- und Metallkonstruktionen, die mit einfachen Werkstoffen wie Gips, Stoff, Pappe und Schnüren kombiniert werden. Aus weißem Gips geformte Gegenstände paraphrasieren Alltagsgegenstände und schaffen Objekträume oder greifen in die Architektur des Ausstellungsraumes ein. Dabei entstehen vielfach absurde Konstruktionen, bei denen die Formen zu rutschen, zu kippen, sich zu drehen scheinen und beim Betrachter Irritation hervorrufen.

Die Publikation bietet mit Texten mehrerer Kunsthistoriker*innen sowie eigenen Ausführungen der Künstlerin erstmals einen Überblick über das Gesamtwerk Inge Mahns.