Michael Ruetz – WindAuge

Achtundachtzig Augenblicke. Photographien 1966-1999. Steidl 2001. Deutsch. 120 Seiten, 88 Abb. (davon 40 farbig und 48 s/w). 29,5 x 25,3 cm. 1,1 kg. Fester Einband. 9783882437775. art-10525
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Achtundsechzigmal ein Fenster... nicht Mauerloch und Haus-Detail. Unendlich vieles ist auf seine Weise Fenster. Das Fenster als Objekt ist nur Denkanlass einer Sammlung von Bild-Synonymen. Ihr Thema ist die Konstellation des Augenblicks, die Situation Am Fenster. Wir blicken fort und bleiben hier. Darum geht es in den Bildern.

Für sie und das Konzept ein neues Wort: WindAuge – ein Kunstwort, von window ins Deutsche repatriiert. Es steht alles, was das Fenster außer einer Öffnung in der Wand überdies noch sein kann. Im "window" stecken die Wörter für Wind und Auge: "wind" und "ow". Fenster trennen und verbinden.

Kein Leben ohne Sehen, kein Leben ohne Fenster. Das Fenster gibt uns die Freiheit des Blicks, der Phantasie, des Denkens. Aus ist es, wenn wir weg vom Fenster sind. WindAuge ist Sinnbild für den Menschen hier und dort, jetzt und einst. Michael Ruetz' Fotografien machen mit Blick auf die Substanz das Ganz Andere manifest.