Tériade

et les livres de peintres. The Matisse Museum, Nizza. Musée Matisse 2001. Beiträge von C. Laugier, V. Tarenne u.a. Französisch. 205 Seiten, 187 Abb. (davon 116 farbig). 24 x 33,8 cm. 1,5 kg. Broschur. 9782907545334. art-08827
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Tériade verlegte zahlreiche Künstlerbücher namhafter Künstler der Moderne und zählte zu den einflussreichsten Persönlichkeiten im Kunstbetrieb des Paris der 1930er Jahre und der Nachkriegszeit.

Der griechisch-französische Kunstkritiker, Kunstsammler, Redakteur und Verleger arbeitete zusammen mit Christian Zervos bei der Kunstzeitschrift Cahiers d‘Art, die eine der wichtigsten Kunstpublikationen des französischen Kunstmarktes war. Zusammen mit Albert Skira gründete er die dem Surrealismus nahestehende Künstlerzeitschrift Minotaure, die Beiträge von allen bedeutenden zeitgenössischen Künstlern wie André Breton, Dali, Léger, Man Ray, Matisse oder Picasso versammelte.

Nach Diskrepanzen mit Breton gründete er das Luxusmagazin Verve (1937-1960) und wiederum gelang es ihm, einflussreiche Autoren, Künstler und Fotografen zu publizieren.

Später verlegte er Künstlerbücher, die seinen Ruhm endgültig festigten: das epochale Jazz von Henri Matisse und eine Reihe von 27 weiteren Malerbüchern. In den 1950er und 60er Jahren konzentrierte sich Tériade auf die Fotografie und schuf mit Lichtbildnern wie Robert Doisnau, Henri Cartier-Bresson, Izis oder Bill Brandt heute hoch gehandelte Publikationen.

Der sehr umfangreiche und materialstarke Katalog zur Ausstellung im Musée Matisse zeigt einen repräsentativen Querschnitt durch sein Werk und versinnbildlicht den riesigen Einfluss und die Meisterschaft des Verlegers.