en passant: Impressionismus in Skulptur

Alexander Eiling, Eva Mongi-Vollmer (Hrsg.). Ausst'publikation. Städel Museum, Frankfurt. Prestel 2020. Deutsch. 328 Seiten, 327 Abb. (davon 327 farbig). 23 x 28 cm. 1,9 kg. Fester Einband. 9783941399983. art-46099
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Gibt es „impressionistische Skulptur“? Seit 1881, der Präsentation von Edgar Degas’ Kleiner 14-jährigen Tänzerin auf der 6. Impressionisten-Ausstellung in Paris, existieren sowohl der Terminus als auch dessen Diskussion. Die Frankfurter Ausstellung widmet sich in einer vertieften Untersuchung der Kernfrage, was es bedeutet, die Charakteristika der impressionistischen Malerei wie Licht, Farbe, Flüchtigkeit und Immaterialität in bildhauerische Konzepte zu übertragen.

Im Mittelpunkt stehen fünf Künstler: Edgar Degas (1834–1917), Auguste Rodin (1840–1917), Medardo Rosso (1858–1928), Paolo Troubetzkoy (1866–1938) und Rembrandt Bugatti (1884–1916). Mit ihren Werken stehen sie stellvertretend für unterschiedliche Spielarten der impressionistischen Skulptur.

Die herausragende Skulpturen der fünf Künstler werden in Dialog mit Gemälden, Pastellen, Zeichnungen, Druckgrafiken und Fotografien des Impressionismus gesetzt. Es werden u. a. Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern wie Pierre Bonnard, Antoine Bourdelle, Mary Cassatt, Camille Claudel, Henri Matisse, Claude Monet, Auguste Renoir, Giovanni Segantini und John Singer Sargent gezeigt.

Der Katalog liefert einen umfassenden Einblick in die Möglichkeiten und Herausforderungen des Impressionismus in der Skulptur.