art book cologne GmbH & Co. KG
Deutzer Freiheit 107
50679 Köln
Germany
Öffnungszeiten Büro und Showroom:
Montag-Freitag von 8-17 Uhr
info@artbookcologne.de
Tel.: +49 221 800 80 80
Fax: +49 221 800 80 82
Seit 1997 sind wir Großhandel für hochwertige Publikationen der Gebiete Kunst, Kunsttheorie, Kunstgewerbe, Architektur, Design, Fotografie und illustrierte Kulturgeschichte. Unser kleines Team setzt sich aus den Fachgebieten Kunst, Kultur, Musik, Buchhandel und Medien zusammen und hat bei aller Vielfalt einen gemeinsamen Nenner: Die Begeisterung für schöne Kunstbücher.
Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt in der Übernahme von Restauflagen von Verlagen, Museen und Kunstinstitutionen. Wir bieten diese Titel dem Sortiments- und Versandbuchhandel, den Museumsshops und dem Kunsthandel an.
| Herausgeber | Andreas Baur |
| Verlag | Snoeck |
| Jahr | 2019 |
| Einbandart | Broschur |
| Sprache | Deutsch, Englisch |
| ISBN | 978-3-86442-276-8 |
| Seiten | 248 |
| Mehr | |
| Beiträge von | Julia Herrmann, Johannes Kaufmann, Anka Wenzel et al. |
| Buchtyp | Ausst'publikation |
| Museum / Ort | Villa Merkel Städtische Galerien der Stadt Esslingen |
| Artikel ID | art-82124 |
Gesellschaftliche Vielfalt realisiert sich im Austausch, der Zusammenhalt von Gemeinschaften ist Ursache und Resultat über-individueller Wertvorstellungen und Identitätsentwürfe sowie konkreter Normen und Regeln. Doch diesem Verbindenden ist immer auch das Ab- und Ausgrenzende eingeschrieben, weshalb die Frage danach, was das Wir bestimmt, voller – auch politischer – Brisanz ist.
So navigieren die Arbeiten der ausstellenden Künstler*innen entlang von Architekturen der Macht – die Folgen des Kolonialismus werden thematisiert und seine verheerenden Konsequenzen protokolliert –, sie bringen das Kontinuum von Zeit und Raum ins Spiel – dabei kreuzen sich Technologie und Spiritualität –, stellen Ideen infrage – etwa die, unser Leben sei frei, selbstbestimmt und voller Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung –, fordern zum uneingeschränkten Respekt des Rechts der Tiere auf ein selbstbestimmtes Leben auf – das Mensch-Tier-Verhältnis sowie Pflanzen-Communities geraten hier thematisch in den Blick –, sind Zeuge paradoxer menschlicher Beziehungen – so etwa im Fall von Wohnkonzepten im Kontext des architektonischen Brutalismus –, zeigen uns, dass Filme nicht nur im Kinosaal für starke Gemeinschaftserlebnisse sorgen; auch die isolierte Gemeinschaft einer kleinen U-Boot-Besatzung gerät in den Blick.
Der Ausstellungsessay versteht sich als Plädoyer für ein durch Neugier, Respekt und Wertschätzung geleitetes Miteinander, das Bedürfnisse ständig zu definieren und Differenzen auszuhandeln versucht. 2016 hat »Good Space« den Umgang mit ungenutzten Räumen und Brachen behandelt, 2019 sollen Fragen der Belebung dieser Räume und das Funktionieren von Gemeinschaften untersucht werden, denn die politische Stimmung hat sich nicht nur durch die Migrationsdebatte erheblich verändert.