art book cologne GmbH & Co. KG
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Seit 1997 sind wir Großhandel für hochwertige Publikationen der Gebiete Kunst, Kunsttheorie, Kunstgewerbe, Architektur, Design, Fotografie und illustrierte Kulturgeschichte. Unser kleines Team setzt sich aus den Fachgebieten Kunst, Kultur, Musik, Buchhandel und Medien zusammen und hat bei aller Vielfalt einen gemeinsamen Nenner: Die Begeisterung für schöne Kunstbücher.
Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt in der Übernahme von Restauflagen von Verlagen, Museen und Kunstinstitutionen. Wir bieten diese Titel dem Sortiments- und Versandbuchhandel, den Museumsshops und dem Kunsthandel an.
| Verlag | Snoeck |
| Jahr | 2020 |
| Einbandart | Broschur |
| Sprache | Deutsch |
| ISBN | 978-3-86442-314-7 |
| Seiten | 272 |
| Mehr | |
| Beiträge von | Cathérine Hug, Petra Joos, Gioia Mori t al. |
| Buchtyp | Ausst'publikation |
| Museum / Ort | Kunsthaus Zürich | Guggenheim Museum Bilbao |
| Artikel ID | art-82061 |
Die 1920er Jahre stehen wie kein anderes Jahrzehnt für Aufbrüche und Rückfälle. In keiner anderen Periode des 20. Jahrhunderts war die Sehnsucht der Menschen nach Neuerungen wohl so gross wie zu jener Zeit. Urbanistische Visionen wurden entworfen, Städte wuchsen in rasanter Geschwindigkeit, klassische gesellschaftliche Rollenbilder wurden hinterfragt und aufgebrochen, benachteiligte bzw. unterdrückte Minderheiten verschafften sich Gehör in Kultur und Politik. An die Seite eines die Interessen der Arbeiter berücksichtigenden Alltags gesellte sich eine wachsende Freizeitindustrie. Der hohe Innovationsgrad dieser Zeit fand direkten Niederschlag in der Experimentierfreudigkeit der Künste.
Überraschend ist, dass deren Erzeugnisse nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben. Anders als bei vielen Ausstellungen, die sich den 1920er Jahren gewidmet haben, werden Schau und Buch Stilrichtungen wie Bauhaus, Dada, Neue Sachlichkeit sowie Design- und Architekturikonen des Modernismus nicht separat betrachten, sondern sie in Dialog setzen, wodurch die Stilheterogenität jener Aufbruchsjahre besonders deutlich hervortritt.
Der Fokus richtet sich auf Berlin, Paris, Wien und Zürich, dabei werden alle Medien wie Malerei, Plastik, Zeichnung, Fotografie, Film und Collage erfasst. Auch soll den weniger bekannten Positionen, insbesondere denen von Frauen, eine Plattform geboten werden. Zeitgenössische Künstler- innen und Künstler, die sich explizit mit der Formensprache und den Themenstellungen der 1920er Jahre befassen, schlagen die Brücke in unsere Gegenwart.