art book cologne GmbH & Co. KG
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Seit 1997 sind wir Großhandel für hochwertige Publikationen der Gebiete Kunst, Kunsttheorie, Kunstgewerbe, Architektur, Design, Fotografie und illustrierte Kulturgeschichte. Unser kleines Team setzt sich aus den Fachgebieten Kunst, Kultur, Musik, Buchhandel und Medien zusammen und hat bei aller Vielfalt einen gemeinsamen Nenner: Die Begeisterung für schöne Kunstbücher.
Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt in der Übernahme von Restauflagen von Verlagen, Museen und Kunstinstitutionen. Wir bieten diese Titel dem Sortiments- und Versandbuchhandel, den Museumsshops und dem Kunsthandel an.
| Herausgeber | Ulrich Pohlmann, Dietmar Schenk, Anastasia Dittmann |
| Verlag | Snoeck |
| Jahr | 2020 |
| Einbandart | Fester Einband |
| Sprache | Deutsch, Englisch |
| ISBN | 978-3-86442-305-5 |
| Seiten | 416 |
| Gewicht | 2390 g |
| Mehr | |
| Beiträge von | Ludger Derenthal, Monika Faber, Antje Kalcher et al. |
| Buchtyp | Ausst'publikation |
| Museum / Ort | Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie / Museum für Fotografie der Staatlichen Museen zu Berlin |
| Artikel ID | art-82026 |
Wie aus Fotos Kunst wurde: »Vorbilder Nachbilder« – das Begriffspaar verweist auf Bezüge zwischen Bildern, aber auch auf ihre Produktion, in der auf bereits vorliegende Bilder zurückgegriffen wird.
So dienten in den Kunstakademien und Kunstgewerbeschulen im 19. und frühen 20. Jahrhundert Fotografien als »Vorlagen« oder »Vorbilder« und fungierten als spezieller didaktischer Bildtypus. Fotografische Vorlagen waren wichtige Hilfsmittel in der kreativen Praxis der angehenden Künstlerinnen und Künstler und generierten dementsprechend »Nachbilder«: Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Grafiken.
Im Archiv der Universität der Künste Berlin hat sich eine fotografische Lehrsammlung bewahrt, die an den Vorgängereinrichtungen, der Berliner Kunstakademie und der führenden Kunstgewerbeschule, entstanden ist und bis in die 1850er Jahre zurückreicht. Mit ungefähr 25.000 fotografischen Einzelblättern, zu denen Konvolute und Alben hinzukommen, ist diese Sammlung in Deutschland einzigartig. Lange Zeit wenig beachtet, konnte sie in den zurückliegenden Jahren archivarisch und wissenschaftlich aufgearbeitet werden.