Erich Buchholz 1891-1972
Architekturentwürfe, Innenraumgestaltung & Typografie eines Universalkünstlers der frühen 20er Jahre. Hrsg. von Ingrid Wiesenmayer. Katalogbuch. Deutsches Architekturmuseum Frankfurt 1996. 22,5 x 30 cm. 136 S. mit 61 (40 farb.) Abb. Biografie, Bibliografie. Leinen.
ISBN 3-8030-1200-7
statt 39,80 € 10,–
Erich Buchholz (1891-1972) gehört zu jenen Vertretern der künstlerischen Avantgarde des 20. Jahrhunderts, die mit ihrem Werk das Bild einer neuen künstlerischen Wirklichkeit entwerfen wollten. Indem sie die Kunst “vom Ballast der gegenständlichen Welt” zu befreien suchten (Malewitsch), indem sie ein jegliches Abbilden des Dinghaften negierten, schufen sie eine neuartige bildnerische Gegenwelt, die sich - ob unter der Begrifflichkeit Abstraktion, Konkretion, Suprematismus oder Konstruktivismus firmierend - als eine autonome Bildwelt verstand; und die zugleich in dem Maße über sich hinausweisen wollte, als sie über das Terrain der “reinen” Malerei hinausschritt und sich den Bereichen der Architektur, der Typographie und der Produktgestaltung öffnete.
Die vorliegende, sehr aufwendig gestaltete (und beim Verlag vergriffene) Publikation widmet sich dem weniger bekannten Teil des Buchholz’schen OEuvres - der Architektur, der Innenraumgestaltung und der Typografie. Der erhellende Text begleitet das unbekanntere Werk des Universalkünstlers und bringt erstaunliche Details zur Kenntnis.