Sarkis - Ikonen
Hrsg. von Uwe Fleckner. Ausst'publikation, Bode-Museum Berlin 2007. 15,2 x 18,7 cm. 120 S. mit 98 Farbabb. & Originalarbeit (Fingerabdruck) auf dem Umschlag. Biografie. Fester Einband. Text in deutscher Sprache. Vorzugsausgabe, sign., num., Auflage 100 Expl.
€ 75,–
Der Konzeptkünstler Sarkis wurde 1938 in Istanbul geboren und lebt seit 1964 in Paris. Seine Arbeiten umfassen die Malerei, die Skulptur, den Film, den Ton und die Musik und sind maßgeblich durch die 'Arte Povera' und das Werk von Joseph Beuys beeinflußt.
Das Bode-Museum zeigte im Sommer 2007 seine Installation „Ikonen“: Im Innern einer geschlossenen Holzkonstruktion befinden sich an die 180 kleinformatigen Ikonen - sie zeigen Aquarelle, gefundene Objekte, Fotos und Wachsmodellierungen, präsentiert in alten Rahmen, die der Künstler auf (Floh-) Märkten weltweit gefunden hat. Die Ikonenkiste war innerhalb der ständigen Sammlung des Bode-Museums installiert und konnte nicht betreten, sondern lediglich von hinten durch wenige, ungleichmäßig angebrachte, verglaste Sichtfenster eingesehen werden. Die „Ikonen“ werden von Sarkis also in einer durch und durch sakralisierten Erscheinungsweise zur Schau gestellt, während sie selbst eher säkulären Charakter haben.
Die Ausstellungspublikation erschien in kleiner Auflage (100 Expl.) signiert und numeriert als Künstleredition mit einem farbigen Original-Fingerabdruck des Künstlers auf dem Umschlag.