Cristina Iglesias
Iwona Blazwick. Barcelona 2002. 21,5 x 26 cm. 263 S. mit 167 farb. Abb.
Biografie, Bibliografie. Leinen. Text in englischer Sprache. ISBN
84-343-1007-4
statt € 58,50 jetzt € 20,–
Die spanische Bildhauerin Cristina Iglesias gehört zu einer
Generation europäischer und amerikanischer Künstler, die seit den
1980er Jahren den Begriff der Skulptur im Sinne meist raumbezogener
Installationen wesentlich weiterentwickelt haben. Ihre Werke
entspringen ihrem Interesse an Architektur, Literatur und Geologie. So
entwickelte sie ein Vokabular, das durch Einsatz unterschiedlichster
Materialien und Techniken wie Zement, Alabaster und Kunstharz,
Flachrelief, Gobelin und Siebdruck geprägt ist.
(Für das Kölner Museum Ludwig realisierte sie 2006 eine Installation
mit architektonischen Versatzstücken aus einem offenen metallenen
Geflecht, die vertikal und horizontal von der Decke herabhingen.)
Der außergewöhnlich hochwertig gestaltete Band bietet einen fundierten
Überblick über die Arbeiten der Künstlerin und in drei Essays wird das
Werk aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet: Prozesse, Referenzen,
Struktur und Ästhetik der Arbeit wird in Gesprächen und fundierten
Essays (u.a. von Michael Newman und Michael Tarantino) dargelegt,
der umfangreiche Bildteil vermittelt die entsprechende Anschauung.
Spanish sculptor Cristina Iglesias belongs to
a generation of European and American artists who continued to develop
sculpture as predominantly space-related installation. The sheer scale
of her sculptures invites viewers to walk around and occasionally
through her pieces. On a more microscopic level, she has remained
fascinated by details, with data that deliberately distracts or skews
the perception of abstract forms. Rich surfaces,such as cast
impressions of local and exotic flora, become progressively consuming
as the viewer approaches them.
This publication is the first mongraph on the artist, and includes a
consideration of work done in collaboration with architects Abalos
& Herreros and Paul Robbrech.