Bruce Conner – Die 70er Jahre

Gerald Matt, Barbara Steffen (Hrsg.). Ausst'publikation. Nürnberg. Verlag für moderne Kunst 2010. Beiträge von M. Silva, M. Turvey et al. Deutsch. 216 Seiten, mit zahlr. Abb. 19,3 x 25 cm. 796 g. Fester Einband. 9783869841618. art-09301
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„Der Schauspieler, Regisseur und Künstler Dennis Hopper bezeichnete die Experimentalfilme Bruce Conners (1933-2008) als die eigentlichen Vorläufer des Musikvideos. Seit A Movie, dem Found-Footage-Montagemeisterwerk von 1958 aus Wochenschaubildern und Filmausschnitten, wird sein Name in einem Atemzug mit den großen Avantgardisten des US-Independentfilms Stan Brakhage, Jack Smith und Andy Warhol genannt.

Bruce Conner hat jedoch nicht nur neue Wege des Filmemachens aufgezeigt, sondern sich durch seine Arbeiten in unterschiedlichsten Medien immer wieder selbst neu erfunden. Für Bruce Connor waren künstlerische Identität und Authentizität variable Begriffe, die er kritisch und humorvoll hinterfragte: Ob er eine politische Kandidatur inszenierte, den Namen seines Freundes Dennis Hopper als Pseudonym verwendete oder sich selbst im Who Was Who in America 1973 für tot erklären ließ." (Barbara Steffen & Gerald Matt)

Mit einer umfangreichen medienübergreifenden Werkauswahl veranschaulicht der Katalog Parallelen zwischen dem bildnerischen und dem filmischen Schaffen Bruce Conners. Gezeigt werden unter anderem Zeichnungen, Gemälde, Lithografien, Fotogramme und Filmstills.